Igel - Ernährung und Unterbringung

Ernährung:

Grundnahrungsmittel“:

           - Katzen- oder Hundedosenfutter

           - Eier (hartgekocht oder als Rührei)

           - Geflügelfleisch (gekocht)

           - Rinderhackfleisch (roh nur ganz frisch, besser kurz anbraten - mit Maiskeimöl)

„Ballaststoffe“

            - Weizenkleie (ca. 1 Eßlöffel / Portion)

           - Futterhaferflocken ( 2 Eßl. / Portion) oder

           - Igeltrockenfutter ( 2 Eßl. / Portion)

„Mineralpulver“ (z.B. Vitakalk oder Korvimin)

           - etwa zweimal wöchentlich

Wasser - keine Milch !!!

 

Unterbringung:

Das Igelgehege soll mind. 2 qm groß und ausbruchsicher sein. Die Höhe der Seitenwände muss 45 - 50 cm betragen. Den Boden des Geheges bedeckt man mit mehreren Lagen Zeitungspapier ( nicht mit Sägemehl, Katzenstreu, o.ä.) das täglich zu wechseln ist.

Als Schlafhäuschen eignet sich ein oben zuklappbarer Karton von ca. 30 cm Kantenlänge,den man mit einem seitlichen Schlupfloch von 12 x 12 cm versieht. Das Schlafhaus wird mitreichlich zerrissenem und zerknülltem Zeitungspapier ( kein Laub, kein Heu o.ä.) gefüllt, welches eimal die Woche ausgetauscht werden sollte.

Das Igelgehege wird in einen gut belüftbaren Raum mit Lichteinfall, normaler Luftfeuchtigkeit und Zimmertemperatur (18 - 20 Grad) gestellt. Igel sind sehr geräuschempfindlich und schlafen tagsüber.

 

Winterschlaf:

Ein für den Winterschlaf ausreichendes Gewicht beträgt 700 g. Erreicht ein Igel dieses

Gewicht erst sehr kurz vor Wintereinbruch oder gar danach, muß man bis zum Frühjahr warten, ehe man ihn in die Freiheit entläßt.

Auch bei der häuslichen Überwinterung sollte einem gesunden Tier die Gelegenheit zum Winterschlaf gegeben werden. Zu diesem Zweck stellt man sein Gehege in ein kaltes Zimmer, auf den Balkon, auf die Terasse, usw. Die Umgebungstemperatur sollte möglichst der Außentemperatur entsprechen. Bei Raumtemperatur von mehr als 6 Grad fällt der Igel lediglich in einen kräftezehrenden „Dämmerschlaf“, in dem er weder fressen noch winterschlafen kann.

Das bisher benützte Schlafhäuschen setzt man dazu in einen größeren Karton, ect. und isoliert zwischen beiden Häusern,sowie Ober- und Unterseite mit reichlich zusammengeknülltem Zeitungspapier und schneidet natürlich auch in dieses Überhaus ein Schluploch.

Auch imWinterquartier füttert man den Igel solange, bis er das Futter nicht mehr anrührt.

Hat sich der Igel dann zum Winterschlaf zurückgezogen, klebt man ein Blatt Toilettenpapier vor das Schlupfloch. So kann man - ohne ins Schlafhaus zu fassen - auf einen Blick erkennen, ob das Tier wieder aufgewacht ist und nachts sein Häuschen verlassen hat.

Für alle Fälle stellt man in das Gehege ein Schälchen mit Igel- oder Katzentrockenfutter, dazu frisches Wasser. Eine Unterbrechung des Winterschlafs bei steigenden Temperaturen kommt hin und wieder vor . Dann füttert man die normale, eiweißreiche Nahrung.

 

Auswildern:

Nach der Anfütterungsphase ( wenn die Igel wieder ca. 800 g wiegen) und im Frühjahr Sträucher und Hecken ergrünen werden dieTiere - am besten am Fundort - wieder in die Freiheit entlassen (ca. März/April)

 

Sprechzeiten

nach telefonischer Vereinbarung

Montag - Freitag

9:00 - 12:00 Uhr

 

Mo., Di., Do., Fr. 

15:00 - 18:00 Uhr

 

Samstag

10:00 - 12:00 Uhr

 

Kontakt

Tel. 07761-57798

Fax 07761-919650

 

NOTFALL AUSSERHALB DER SPRECHZEITEN:

Der Notdienst an Wochenenden und Feiertagen ist im LK Waldshut unter Kollegen geregelt. Nach Anruf der Praxisnr. 07761-57798 erfahren Sie die Nr. der diensthabenden Praxis.

Siehe auch "Notdienst" in der Menüleiste.

 

Unter der Woche bis 22:00 Uhr rufen Sie mein Mobiltelefon:

0160 917 73 225

In der Nacht ist für dringende Notfälle die Tierklinik Partners in Wehr

Tel. 07762-806280 zuständig.