FIP - Feline infektiöse Peritonitis

FIP ist die Abkürzung für feline infektiöse Peritonitis und bedeutet: ansteckende Bauchfellentzündung der Katze.

Dabei handelt es sich um eine weitverbreitete Infektionserkrankung, die von einem sogenannten Corona-Virus ausgelöst wird. Es wurde erst Anfang der 60er Jahre entdeckt.    Ca. 50 % aller Katzen  haben Antikörper gegen Coronaviren in ihrer Blutbahn ohne jegliche Krankheitssymptome entwickelt zu haben.  Leider ist es bis heute unmöglich einfache Coronaviren von den zur krankmachenden FIP-Viren mutierten Coronaviren zu unterscheiden. Deshalb haben von der Industrie angebotenen sog. „FIP-Tests“ nur begrenzte bzw. keine Aussagekraft!

Die Erkrankung wird durch Mutation von Coronaviren ausgelöst. Diese mutierten Viren ändern ihre Oberflächenstruktur, wandern die Darmwand hindurch und lösen auf den serösen Häuten der Körperhöhlen (Bauch-, und/oder Brusthöhle) durch Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen granulomatöse Entzündung vor.

 Insbesondere junge Katzen zwischen 6 Monaten und 2 Jahren, aber auch ältere Tiere über 10 Jahre sind besonders gefährdet. 

Die Krankheit äußert sich typischerweise dadurch, dass sich Flüssigkeit in Bauch und Brusthöhle ansammelt. Doch können auch alle anderen Organe erkranken. Charakteristisch ist dabei das Auftreten von Knötchen an den Blutgefäßen. Die Knötchen sind besonders häufig in der Leber, am Darm, in der Niere, aber auch im Gehirn und im Auge zu finden.

Bei jeder Katze mit chronischem Schnupfen, chronischem Durchfall und ZNS-Erkrankungen besteht deshalb der Verdacht auf eine Infektion mit FIP. Leider können nur mehrere, verschiedenartige Bluttests zusammen zur Diagnose führen.

Das FIP-Virus führt zu einer völligen Zerstörung des körpereigenen Abwehrsystems, indem es unkontrolliert Immunkomplexe bilden lässt. Dadurch wird verständlich, dass auch modernste Wissenschaft und Forschung bis heute noch keine Möglichkeit zur Beeinflussung der Krankheit gefunden haben, wenn sie einmal ausgebrochen ist. Sie gilt als unheilbar!

Die Impfung gegen FIP ist in Fachkreisen umstritten und wird eigentlich nur bei Katzenhaltungen mit mehreren Tieren (Zucht, Ausstellungen) empfohlen. Sie schützt lediglich von einer Infektion über die Schleimhäute – vorausgesetzt, dass im Bestand bereits ein erkranktes Tier vorhanden ist, das krankmachende Viren ausscheidet – gegen die Mutation von körpereigenen Coronaviren durch Stress, Krankheit oder andere unbekannte Faktoren bietet sie keinen Schutz.

 Der Impfstoff wird in die Nase getropft, um gleich an der Eintrittsstelle die Aufnahme des Virus zu verhindern. Um auf den Impfstoff reagieren zu können und eine eigene Virusabwehr zu bilden, muss die Katze mindestens 16 Wochen alt sein. Eine Wiederholung nach 3 Wochen ist notwendig.    

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